Drei Mal «NEIN» zu den Horgner Asylvorlagen!
Die SVP Horgen hat sich an ihrer Parteiversammlung einstimmig gegen die drei erneuten Asylvorlagen des Gemeinderates ausgesprochen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand:
Horgen hat bereits NEIN zu den Asyl-Plänen gesagt
Am 18. Mai 2025 hat sich die Horgner Bevölkerung
bereits gegen den Neubau von Not- und Asylwohnraum
entschieden. Der Gemeinderat hat die gescheiterte Vorlage
nun per Lausbubentrick in drei Teile zerlegt, um eine Urnen-
abstimmung und damit den Volkswillen zu umgehen. Und dabei sind die neuen Bauvorhaben noch teurer als zuvor!Dies stellt erneut einen politischen Alleingang des Gemeinderates dar. Aus-tausch mit dem NEIN-Komitee war nicht erwünscht. Auch die Sozialbehörde als politisch zuständiges und gewähltes Organ wurde nicht involviert.
Wir brauchen nicht noch mehr Asyl-Kapazität
Die Gemeinde Horgen erfüllt bereits die verlangte Asylquote. Obwohl sich die Zahl der zugeteilten Asylbewerber seit 2021 verdreifacht (!) hat, werden bereits sämtliche vom Bund zugewiesenen Asylbewerber erfolgreich unter-gebracht. Sogar jene, die offiziell bereits des Landes verwiesen wurden.
Der projektierte Wohnraum übersteigt die effektiven Bedürfnisse unserer Gemeinde bei Weitem. Von der politisch zuständigen Sozialbehörde wurde dieser gar nie bestellt.
Der Begriff «Notwohnungen» ist Augenwischerei: Man möchte einzig für den Asyl-Bereich mehr Kapazität schaffen.
Neubauten als Asylunterkünfte zu nutzen ist finanzieller Unsinn
Wir stimmen bloss über Baukosten ab – andere Kosten werden in der Abstimmungsweisung unterschlagen. Neben den Bodenkosten fehlen selbst die Unterhaltskosten. Insbesondere die Instandhaltungskosten sind bei Asylunterkünften erschreckend hoch.
Unsere aktuelle Politik der Zwischennutzung privater Immobilien hat sich bewährt und ist signifikant günstiger als Neubauten – insbesondere, wenn diese staatlich sind.