Gemeindeversammlung vom 11. Dezember 2025
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Grundsätzlich befürwortet die SVP Horgen das Budget 2026. Dennoch weisst es in gewissen Bereichen ein besorgniserregendes Wachstum gewisser Ausgabenposten aus, so zum Beispiel bei den Asylkosten oder dem Personalaufwand. Die organisatorischen Restrukturierungen in der Gemeinde haben keine Synergien genutzt, sondern waren offensichtlich Anlass zur Vergrösserung des Personalstabes. Restrukturierungen haben in der Privatwirtschaft eher das Ziel, den Personalbestand mindestens zu stabilisieren. Wohlgemerkt: Das Budget ist nicht das Problem, sondern bloss der Gradmesser, wie wirtschaftlich mit unseren Geldern umgegangen wird. Die Erkenntnisse sind besorgniserregend und stellen unserem Gemeinderat leider kein gutes Zeugnis aus.
Die SVP Horgen befürwortet die Haltung des Gemeinderates, den Steuerfuss weiterhin bei 90% zu halten. Dennoch wären aktive Massnahmen nötig, um diesen auf 90% halten zu können.
Urnenabstimmung vom 30. November 2025
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Die SVP Horgen hat sich an ihrer Parteiversammlung vom 19. November der NEIN-Parole der Kantonspartei angeschlossen. Die Politik der Prämienverbilligung ist jetzt bereits ein Mittel zur grossflächigen Umverteilung geworden und dies würde nun nur noch im Giesskannenprinzip verschärft. Wir lösen damit nicht die zugrundeliegenden Probleme, aber verschleiern die Kostenexplosion im Gesundheitswesen. Mehr Details unter:
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Die SVP Horgen hat sich an ihrer Parteiversammlung vom 19. November der NEIN-Parole der Kantonspartei angeschlossen. Den Gegenvorschlag lehnt sie ebenfalls ab, Stichfrage zugunsten des Gegenvorschlages. Die Dynamiken des Internets als internationalen Raum lässt sich nicht kantonal regeln. Die Bürger sollen individuell abwägen können, welche Daten sie öffentlich digital preisgeben und welche nicht, was in der aktuellen Rechtslage noch immer sehr möglich ist und bleiben wird, solange die Bürger keine anderen Überwachungsvorlagen gutheissen. Wie immer gilt: Je mehr linke Politik, desto mehr Überwachung und Regulierung!
Gegenvorschlag: Ebenfalls ❌ NEIN
Stichfrage: Gegenvorschlag
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Die SVP Horgen hat sich an ihrer Parteiversammlung vom 19. November der NEIN-Parole der Kantonspartei angeschlossen. Die planwirtschaftlich-sozialistische Natur dieser Volksinitiative ist reine Pflästerlipolitik. Wenn man etwas gegen die hohen Wohnkosten unternehmen möchte, muss man einfach die Einwanderung begrenzen. Die Massenmigration, allem voran die gescheiterte EU-Personenfreizügigkeit, ist Grund für unsere explodierenden Mieten.
Gegenvorschlag: ✅ JA
Stichfrage: Gegenvorschlag
Mehr Details unter: https://wohnungs-bschiss.ch/
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Die SVP Horgen befürwortet mit klarer Mehrheit die Mobilitätsinitiative, welche in die gleiche Kerbe schlägt wie unsere jahrelange Politik gegen flächendeckendes Tempo 30. Die Selbstverwirklichungsstrassenpolitik der Linken hat zu einem Flickenteppich der Verkehrsregeln gesorgt, welcher mit der Mobilitätsinitiative zu grossen Teilen unterbunden wird. Ein klares JA zu dieser Änderung des Strassengesetzes!
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Die SVP Horgen schliesst sich der nationalen NEIN-Parole an. Die Initiative impliziert eine allgemeine Dienstpflicht für Frauen und eine massive Aufblähung von Dienst ausserhalb Militär und Zivilschutz, also gerade dort, wo wir nicht mehr Dienstpflichtige brauchen. Im Endeffekt wird die Initiative in der Einführung des Wehrpflichtersatzes für junge Frauen münden, was einfach eine absurde Steuererhöhung für die weiblichen Mitbürger wäre. Einfach NEIN.
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Die SVP Horgen schliesst sich der nationalen NEIN-Parole an. Es handelt sich hierbei um eine reisserische Initiative der Jungsozialisten, welche sämtliche Grundwerte unserer Gesellschaft mit Füssen tritt, allen voran die Eigentumsgarantie. Die Initiative ist reiner Wahlkampf und geringschätzend gegenüber starken Steuerzahlern, ohne die unser System gar nicht tragfähig wäre. Die Initiative ist kompromisslos abzulehnen.
Unsere Positionen für Horgen
Gewerbe und Finanzen
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Der Steuerfuss ist kein abstraktes Fiskalwerkzeug, sondern eine Stellschraube für uns Bürger, um unserer Gemeinde ihren Haushalt vorzugeben. Dabei folgt nicht der Steuerfuss dem Budget, sondern das Budget leitet sich vom Steuerfuss ab – so wäre der Auftrag des Gemeinderates, für ein ausgeglichenes Budget zu sorgen.
Unsere Steuerbelastung ist bereits hoch genug. Profitieren wir in unserer direktdemokratischen Gemeinde vom Werkzeug des Steuerfusses und halten wir unsere Steuern auf einem normalen Niveau!
Die SVP verlangt eine Rückkehr des Steuerfusses auf 87% und fordert mehr Finanzdisziplin in der Gemeinde Horgen.
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Regulierung ist der Tod jeglicher Kreativität. Das Horgner Gewerbe hat bereits mit unverschämt hohen Mietzinsen zu kämpfen. Unnötige weitere Belastung durch Vorschriften und Bevormundung sind auf ein Minimum zu reduzieren. Ganz nach dem Motto: «Unnötige Gesetze braucht es nicht».
Die SVP sagt NEIN zu neuer Gesetzeslast für das Gewerbe.
Verkehr
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Individuelle Mobilität entspricht einem Grundbedürfnis der Bevölkerung und des Gewerbes und darf nicht Opfer der Selbstverwirklichung utopischer Politiker werden, die den Individualverkehr schon lange zu ihrem Feindbild erklärt haben.
Die SVP sagt NEIN zu generellem Tempo 30 und fordert, bestehende Verkehrsbehinderungen zu überdenken.
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Für unseren Dorfkern und unser Gewerbe sind genügend Parkplätze von zentraler Wichtigkeit. Weniger Parkplätze bedeuten weniger Umsatz. Einkaufszentren in Nachbargemeinden sind eine reale Alternative für den Konsumenten und dürfen nicht aufgrund von Parkplatzmangel in Horgen zur Bedrohung für das Gewerbe werden.
Die SVP fordert den Erhalt der bestehenden Parkplätze in Horgen und den Ausbau der Parkplätze wo sinnvoll.
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Die Seestrasse wurde immer wieder Opfer von Temporeduktionen. Vom damals durchgehenden Tempo 80 in den Seegemeinden ist nicht mehr viel spürbar. Der Horgner Gemeinderat liebäugelt bereits offiziell mit Tempo 30 auf der Seestrasse! Diesen verkehrstechnischen Selbstmord gilt es zu verhindern.
Die SVP sagt Nein zu weiteren Temporeduktionen an der Seestrasse.
Gesundheit und Soziales
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Horgen verfügt über eine hohe Qualität in der Gesundheitsversorgung und ihren Altersinstitutionen. Das Seespital bietet der Bevölkerung eine gute medizinische Grundversorgung an. Dies trägt auch zur Standortattraktivität von Horgen bei. Aufgrund demographischer Entwicklungen und zurückgehendem Wohlstand wird die Sicherstellung der hohen Pflegequalität aber zunehmend eine Herausforderung. Die Institutionen brauchen hier mehr Freiheiten zur Anpassungen, keine zusätzlichen Auflagen in unserer Gemeinde.
Die SVP sagt JA zu mehr unternehmerischer Freiheit für Gesundheitsinstitutionen.
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Unser Sozialsystem wurde damals gegründet für Mitbürger in Not. Einer für alle, alle für einen. Wie schaut es heute aus? Ein grosser Teil unseres Sozialbudgets geht an Migranten. Dieser internationale Sozialtourismus bringt unserer Gesellschaft nichts, leert aber zuverlässig unsere Geldbeutel. Unsere Gemeinde hat hier tatsächlich Handlungsspielraum und zahlt mehr Sozialleistungen aus als nötig – Horgen ist offenbar spendabel mit dem Geld anderer.
Die SVP sagt NEIN zu Sozialanreizen für Ausländer.
Schule
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Ein guter Schulbetrieb kostet etwas. Dass aber die Pro-Schüler-Kosten seit Jahrzehnten stetig steigen, hat nichts mehr mit Unterrichtsqualität zu tun.
Kostentreiber sind nicht Unterrichtsmaterialien und Schulraum, sondern vor allem fakultative Tagesstrukturen und Inklusionspolitik. Geschickt wird hier die Inklusion von Lernbeeinträchtigen Schülern und von Ausländerkindern (Stichwort «Deutsch als Zweitsprache») vermischt.
Die SVP sagt NEIN zu einer weiteren Aufblähung des Horgner Schulbudgets.
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Die Familie ist der Kern unserer Gesellschaft. Eltern sollen ihren Erziehungsauftrag wahrnehmen. Kinder brauchen klare Rollenbilder, die sie in der Schule nur ungenügend vorgelebt bekommen. Aktuell werden der nötige Respekt und die Achtung vor den Lehrerinnen und Lehrern immer weiter geschwächt.
Die SVP sagt JA zu mehr Eigenverantwortung der Eltern.
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Die Ausgaben für Tagesstrukturen in Horgen sind am Explodieren. Wieso eigentlich? Die Betreuungsprogramme sind teils durch die Allgemeinheit finanziert, teils durch finanzielle Umverteilung unter den Eltern. Geschickt hat hier Rot-Grün eine weitere versteckte Umverteilung installiert, um dem Steuerzahler noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen, zugunsten noch mehr staatlicher Programme.
Die SVP sagt NEIN zu einem weiteren Ausbau von Tagesstrukturen in Horgen.
Energie
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Jedem Horgner Hüslibesitzer sollte es freigestellt sein, was für eine Heizung im eigenen Haus eingebaut wird. Vor allem ein Dorn im Auge sind uns realitätsfremde Gesetze, die den Bürger zwingen, eine funktionierende Heizung (meist Öl) auszubauen. Das ist weder ökonomisch, noch ökologisch.
Beim Neubau oder Heizungstausch soll die am besten geeignetste Technologie verbaut werden. Das kann der Staat nicht beurteilen, sondern nur der Liegenschaftseigentümer selber.
Die SVP sagt NEIN zu Bevormundung in Heizungsfragen.
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Erneuerbare Energien sind eine tolle Sache und ergänzen den bestehenden Energiemix. Der technologische Fortschritt schreitet voran und die Sonnenenergie wird immer günstiger. Daher ist der Moment gekommen, mit den Subventionen aufzuhören.
Von den staatlichen Solarprojekten in Horgen profitieren nur einige wenige, die auf Kosten der Allgemeinheit subventionierte Investments tätigen. Das ist dreister Egoismus und muss aufhören.
Die SVP sagt NEIN zu Solar-Subventionsprogrammen in Horgen.
Ausländer
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Der Horgner Wohnungs- und Häusermarkt ist ausgetrocknet. Wenige Objekte verteilen sich auf viele Bewerber und die Wohnkosten sind auf sehr hohem Niveau. Die Unterbringung der Gemeinde Horgen von Asylbewerbern im freien Wohnungsmarkt treibt die Mietpreise weiter nach oben. Das sind alles Luxuslösungen. Es gibt Alternativen wie Container- oder Zeltsiedlungen oder Zivilschutzanlagen.
Die SVP setzt sich ein für alternative Unterbringungslösungen im Asylbereich.
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Das Argument, dass Migrations- und Asylpolitik ausschliesslich beim Bund passiert, ist Blödsinn. Ja, der Bund gibt viele Vorlagen bei Unterbringung und Sozialleistungen, aber darüber hinaus hat die Gemeinde und so auch Horgen grossen Handlungsspielraum. Unsere Forderung mit Signalwirkung:
Asyl- und Schutzsuchende in Zivilschutzanlagen und temporären Zeltstädten unterbringen. Wieso sind Massenunterkünfte für unsere Rekruten geeignet, aber unzumutbar für Ausländer? Wieso sucht die Gemeinde im freien Wohnungsmarkt teuren Wohnraum für Ausländer und treibt damit die Mietpreise für Schweizer nach oben?